Beitrags-Archiv für die Kategory 'Aktuelles'

Sonntag, 22. Dezember 2019 20:09

Wir wünschen allen Freunden der Isar ein frohes Weihnachtsfest und ein gutes neues Jahr.

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Isarallianz fordert Restwasser. Arbeitskreis Walchenseekraftwerk gegründet.

Montag, 2. Dezember 2019 19:17

Eine straffe Tagesordnung hatten die Teilnehmer des Treffens der Isarallianz –ein Zusammenschluss von am Schutz der  Isar interessierter  Vereine -, das auf Einladung   des Vereins „Rettet die Isar“ am 11.11. in Lenggries stattfand. Man war sich einig, dass das Jahr 2020 eine historische Chance darstellt um Verbesserungen für Fluss und Natur an der Isar zu erzielen, da in diesem Jahr der Startschuss fällt für Neuverhandlungen um den Weiterbetrieb des Walchenseekraftwerkes und damit auch um die Wasserableitungen aus der Isar zur Energieerzeugung .

Obwohl die in der Isarallianz vertretenen Vereine  die Bedeutung des Walchenseekraftwerkes  für die Energieversorgung nicht in Frage stellen wollen, so sollen doch diese Verhandlungen intensiv begleitet werden ,um  am Ende  endlich Energieerzeugung und Ökologie besser in Einklang zu bringen. Die derzeit bestehenden Probleme an der oberen Isar , wie Geschiebemanagement ,Durchgängigkeit für Fische, bis hin zu den unübersichtlichen Eigentümerstrukturen des derzeitigen Betreibers Uniper wurden intensiv diskutiert. Insbesondere  für die Forderung nach mehr Restwasser für alle von den Ableitungen betroffenen Gewässern ,wie die Jachen und vor allem der Rißbach, soll um Unterstützung in der Bevölkerung geworben werden.

Gerade diese Beteiligung der Öffentlichkeit, von den Gemeinden bis zum einzelnen Bürger, ist angesichts der Bedeutung des Walchenseekraftwerks für die Region ,  nach Ansicht der Teilnehmer unumgänglich. Deshalb fordert die Isarallianz zusammen mit „Rettet die Isar“ , vor Neuvergabe der Konzession, die Durchführung eines  wasserrechtlichen Verfahrens mit Öffentlichkeitsbeteiligung und Umweltverträglichkeitsprüfung.

Um diesen Forderungen nun Nachdruck zu verleihen wurde ein eigener Arbeitskreis gegründet. Nur gemeinsam –so war man sich einig- könne man die dringend notwendigen Verbesserungen für den Wildfluss Isar erreichen.

Auf dem Bild von li  nach re: Schödl,Fabian Unger(LBV), Walter Binder (Verein zum Schutz der Bergwelt), Rolf Renner (Kanuverband), Franz Speer (Rettet die Isar), Achim Rücker BN, Dr. Karl Probst (RdI), Elias Eberl (Sprecher Isarallianz), Klaus Bäumler (Münchener Forum).

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Artikel zum Treffen mit den Isar-Rangern 2019

Donnerstag, 28. November 2019 4:49


Zu einem Bilanzgespräch über die abgelaufene Saison an der Isar haben sich Isarranger  ,Vertreter der unteren Naturschutzbehörde unlängst mit der Vorstandschaft des Vereins „Rettet die Isar jetzt“ getroffen.
Dabei ging es nicht nur um einen Rückblick sondern auch darum, den Rangern  Dank für Ihre nicht immer leichte Aufgabe  zu sagen. Dabei  war man sich einig, dass die Erhöhung der Rangerstellen sowie die Bootsverordnung  ein großer Fortschritt für den Schutz der Natur  bedeutet.  Insbesondere die bootsfreie Ruhezeit zwischen 15.10  bzw. 01.01.  und 01.06. wird von allen Beteiligten als segensreich empfunden. Die meisten Erholungsuchenden halten sich  ja an die Regeln, oder lassen sich durch Aufklärung überzeugen, so der Tenor, allerdings sorgt nach wie vor die schiere Masse der Besucher und hier insbesondere einige besonders  Rücksichtslose dafür, dass den Rangern die Arbeit nicht ausgeht. Das umgehen von Glasflaschen- und Alkoholverbot oder Feuermachen sind nach wie vor an der Tagesordnung. Auch die massive Präsenz kommerzieller Anbieter bereitet nach wie vor Kopfzerbrechen. Insbesondere an der Isarburg ist Gumpenspringen nach wie vor die Attraktion, verbunden mit Lärmbelastung der Anwohner. Auch das Standup Paddeln breitet sich aus und bringt die Gefahr mit sich, dass nun auch Flachwasserbereiche erschlossen werden, die bisher vom Bootsbetrieb verschont wurden. Insbesondere an der oberen Isar zwischen Sylvenstein und Wallgau ist diese neuere Sportart vermehrt zu beobachten. Deshalb fordert der Verein „Rettet die Isar jetzt“ ein völliges Bootfahrverbot für diesen hochsensiblen Bereich. Auch erscheinen die Busgelder oft nicht hoch genug um manche vom Naturfrevel abzuhalten, sondern werden oft kaltschnäuzig „eingepreist“.Das Landratsamt hat aber die Busgeldpraxis in den letzten Jahren richtigerweise erheblich verschärft.So ist das Canyoning im Hühnerbachtal  erfreulicherweise weniger geworden, seit es ein Urteil gegen einen kommerziellen Anbieter gegeben hat. Einig war man sich, dass es weiterhin  zahlreiche ungelöste Probleme an der Isar gibt. Allerdings ist eine positive Wirkung der Bootsverordnung bereits im ersten Geltungsjahr deutlich. Jetzt gilt es Erfahrung zu sammeln , wo nachjustiert werden muss. Wer könnte das besser als die Ranger, die täglich vor Ort sind. Ohne sie ist der Erholungsbetrieb an der Isar nicht mehr denkbar.

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30.09.2020

Sonntag, 6. Oktober 2019 14:11

In 365 Tagen ist es soweit: Am 30.09.2020 läuft die Frist aus, in der Freistaat Bayern gegenüber der Firma UNIPER die Beendigung der Erlaubnis zum Betrieb des Walchenseekraftwerkes erklären muß. „Rettet die Isar jetzt“ erinnert aus diesem Anlass daran,dass drei bayerischen Umweltminister ,Ultike Scharf,Marcel Huber sowie Thorsten Glauber nicht nur uns, sondern auch den betroffenen Gemeinden und Anliegern zugesagt haben, diese Beendigung zu erklären um ein besseres Wasseregime zu erzielen. Im Sinne einer nachaltigen Verbeserung der ökologischen Situation der Isar, des Rißbaches und anderer Zuflüsse durch Restwasser drängen wir auf die Einhaltung dieser Zusage

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Jahreshauptversammlung

Dienstag, 4. Juni 2019 19:29

Am 12.05.19 berichtete der Münchner Merkur über unsere Jahreshauptversammlung 2019. Wir freuen uns über die vielen Erfolge, die wir dieses Jahr erzielt haben.

Den Link zum Artikel des Münchner Merkurs finden Sie hier:

https://www.merkur.de/lokales/bad-toelz/lenggries-ort28977/isar-ist-keine-sportstaette-lenggrieser-verein-begruesst-isar-verordnung-12274546.html

Das Protokoll zur Versammlung finden Sie hier:

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Wahlprüfsteine von Rettet die Isar e.V. zur Bayerischen Landtagswahl

Mittwoch, 8. August 2018 19:05

Folgende Wahlprüfsteine haben wir den wichtigsten Parteien ( CSU, SPD, FDP, Grüne, FW, Linke und AfD) zur bayerischen Landtagswahl 2018 vorgelegt:

„A, Ableitungen der oberen Isar zur Energiegewinnung
Seit 1924/28 wird 2/3 des Wassers der oberen Isar zum Walchensee- bzw. Achenseekraftwerk zur Energieerzeugung abgeleitet. Der wichtige Beitrag der Wasserkraft zur Energieversorgung in Bayern und Tirol wird von uns grundsätzlich nicht in Frage gestellt. Allerdings sind die ökologischen Folgen, wie mangelnde biologische Durchgängigkeit durch Querbauwerke oder völlige Trockenstrecken durch Ableitung des Wassers mit dem heutigen Verständnis für den Ausgleich zwischen Ökologie und Ökonomie nicht mehr zu vereinbaren. Diese unsere Ansicht wird auch durch die europäische Wasserrahmenrichtlinie gestützt. Im Jahre 2030 läuft die Konzessionierung für das Walchenseekraftwerk aus. Die Kündigung durch den Freistaat muss im Jahr 2020 erfolgen. Von den Neuverhandlungen versprechen wir uns ein wesentlich verbessertes Wasserregime, wozu wir schon im Vorfeld einen Fragen- bzw. Forderungskatalog erarbeitet haben.

Nun unsere Fragen an Sie:
1.Unterstützt Ihre Partei die Kündigung im Jahre 2020, um den Weg für Neuverhandlungen frei zu machen?
2.Unterstützt Ihre Partei unsere Forderung nach angemessenem Restwasser für alle zur Energieerzeugung an der oberen Isar abgeleiteten Gewässer
3.Tritt Ihre Partei für die Herstellung der biologischen Durchgängigkeit ein, bzw. wie ist Ihre Haltung zum neuen Mindestwasserleitfaden?
4.Unterstützt Ihre Partei eine verstärkte Einbindung der betroffenen Gebietskörperschaften und Bevölkerung in die Verhandlungen?
5.Sieht Ihre Partei die Möglichkeit, Eigentum und Betriebsrechte für das Walchenseekraftwerk wieder für den Freistaat zurück zu erwerben?
6.Unterstützt Ihre Partei die Bemühungen unseres Vereins zur Umsetzung der WRRL auch gegenüber Österreich?

B, Naturschutz
Bayern verfügt über besonders viele schützenswerte Naturlandschaften. Gerade unsere obere Isar ist als letzter Wildfluss Deutschlands ein besonderes Juwel. Neben der Energieerzeugung ist insbesondere durch die Freizeitnutzung eine immer stärkere Belastung für diese empfindlichen Ökosysteme entstanden. Befördert wird diese Entwicklung durch ein starkes Bevölkerungswachstum im Raum Oberbayern, ein verändertes Freizeitverhalten mit Flucht gerade in die letzten naturnahen Räume, sowie eine starke Kommerzialisierung duch Outdoor- u. Event Firmen (Isarrafting) und die Ausrüstungsindustrie.

Nun unsere Fragen:
1.Wie sieht Ihre Partei die Zukunft Oberbayerns insbesondere im Hinblick auf Bevölkerungsentwicklung und Flächenverbrauch?
2.Ist Ihre Partei bereit Einschränkungen und Regelungen (z.B. regionale Verordnungen) des Freizeitverhaltens – auch unpopuläre- zu Gunsten der Natur zu unterstützen?

Uns ist klar, dass solche Anfragen Mühe machen. Sie können sich aber auch lohen, denn wir versichern, dass Ihre Antworten mit absoluter parteipolitischer Neutralität behandelt werden und erhoffen uns, dass diese auch nach der Wahl noch Gültigkeit haben werden.
Ich darf mich im Namen der Vorstandschaft für Ihre Mühe aufs herzlichste bedanken und wünsche allen Kandidaten, die sich für unsere bayerische Natur und Heimat einsetzen viel Erfolg.“

Da unser Verein parteipolitisch neutral ist, veröffentlichen wir die Antworten hierzu unkommentiert. Es mag sich jeder seine eigene Meinung bilden.

Folgende Parteien haben bisher geantwortet:

2018_Antworten_CSU

2018 Antworten Grüne

2018 Antworten SPD

2018 Antworten FWG

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Gespräche über mehr Restwasser für die Dürrach mit TIWAG

Mittwoch, 18. Juli 2018 20:01

Restwasser für die Dürrach ab 2021

Schon 2014 gab es Gerüchte, wonach es für die Dürrach (Bächental), die zusammen mit dem Kesselbach und der Walchen (Seeache) – statt in die Isar zu fließen- zur Stromerzeugung im Achenseekraftwerk in Jenbach abgeleitet wird ,eine Restwasserabgabe geben soll. Seither ist allerdings nicht viel geschehen. Dies könnte allerdings ab 2021 anders werden, wie Dr. Karl Probst und Franz Speer von „Rettet die Isar“ berichten, die unlängst zu einem Informationsgespräch zur TIWAG (Tiroler Wasserkraft AG) nach Jenbach gereist sind.

v. li. n. re.: Dr. B. Hofer (Abteilungsleiter Wasserkraftplanung) Ing. Ottmar Obrist (Leiter Kraftwerk Jenbach); Dipl.Ing. Thomas Höckner (Bereichsleiter Erzeugung), Dr. Karl Probst und Franz Speer (Rettet die Isar e.V.)

Empfangen wurden sie dort von Dr. Bernhard Hofer, Abteilungsleiter Wasserkraftplanung, sowie Dipl. Ing. Thomas Höckner und Ing. Othmar Obris von Bereich Stromerzeugung der TIWAG.
Die Vertreter der TIWAG betonten, dass 25% der Energieerzeugung des Achenseekraftwerkes aus dem Einzugsbereich der Dürrach kommen und deshalb diese wertvolle Energie für den wirtschaftlichen Betrieb des Achenseekraftwerkes unabdingbar sei. „Wir von „Rettet die Isar“ sind uns der Bedeutung der Wasserkraft für Tirol und Bayern bewusst“ so Probst, allerdings poche man auf die Umsetzung der Wasserrahmenrichtlinie, mit dem Ziel ökologischer Verbesserungen durch Durchgängigkeit und Restwasser.
Insofern gibt es erfreuliche Nachrichten. Derzeit laufen – so Dipl. Ing. Thomas Höckner – Vorbereitungen für eine Restwasserabgabe für die Dürrach spätestens ab 2021. Anschließend soll ein Monitoring den Erfolg dieser Maßnahme sicherstellen. Auch die Geschiebebewirtschaftung an der Bächentalsperre soll – so Dr. Bernhard Hofer- von der Umsetzung mit Bagger auf natürlichen Geschiebeabtransport durch Hochwasser umgestellt werden, wozu umfangreiche bauliche Maßnahmen ergriffen würden.
Zur Walchen (Seeache) allerdings gibt es leider nichts Neues. Da diese nicht in der aktuellen Periode des österreichischen Gewässerentwicklungsplanes enthalten sei, sehe die TIWAG derzeit keinen Handlungsbedarf. „Rettet die Isar“ hofft , dass dies allerdings in der nächsten Periode 2022- 2027 der Fall sein werde. Dann würde sich die TIWAG –so Dr. Hofer-Verbesserungen auch an der Walchen nicht verschließen.

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Jahreshauptversammlung 2018

Donnerstag, 26. April 2018 20:51

Ca. 60 Personen nahmen an der Jahreshauptversammlung 2018 teil.  Ein gelungener Abend!
Anbei das offizielle Protokoll:
Protokoll Jahreshauptversammlung 26.04.2018

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Gespräche über Walchenseekraftwerk mit Uniper

Donnerstag, 15. Februar 2018 19:43

Gespräche mit Uniper um mehr Restwasser für die Obere Isar:

Das Jahr 2020 ist ein wichtiges Datum für den Weiterbetrieb des Walchenseekraftwerkes und die Ableitung von Wasser aus dem System der Oberen Isar. In diesem Jahr muss der Freistaat Bayern gegenüber dem derzeitigen Betreiber UNIPER erklären, dass er die Wasserrechte neu verhandeln möchte. Spätestens ab 2030 könnte es dann neue Regelungen geben. Für den Verein „Rettet die Isar“ ist dieses Datum besonders wichtig, da er sich von Neuverhandlungen Verbesserungen für das Ökosystem der Oberen Isar, insbesondere mehr Restwasser für den Rißbach erhofft.
Zu ersten Gesprächen war Dr. Karl Probst , 1.Vorsitzender von „Rettet die Isar“ unlängst bei UNIPER in Landshut zu Gast. Zur Sprache kamen neben der Forderung von „Rettet die Isar“ nach mehr Restwasser auch Fragen zum aktuellen Betrieb sowie die neue Eigentümerstruktur von Uniper. Die Strompreisentwicklung seit der Energiewende mache es Uniper nicht leicht, Rendite zu erwirtschaften, so Dr. Klaus Engels, Direktor der Uniper Wasserkraft, Deutschland. Trotzdem sei man an einem Zuschlag für den Weiterbetrieb des Walchenseekraftwerkes auch nach 2020 sehr interessiert.
Man sei auch zu sinnvollen Verbesserungen bereit, so Theodoros Reumschüssel, Pressesprecher Wasserkraft bei Uniper, allerdings müßte die Wirtschaftlichkeit gewährleistet bleiben.
In der Sache –insbesondere was das Restwasser betrifft – sei man noch weit auseinander, so Probst, allerdings ist die Gesprächsbereitschaft da. Besonders positiv sei, dass man die Sache nicht auf die lange Bank schieben, sondern zeitnah zu einer Einigung mit dem Freistaat kommen möchte. Diese Bereitschaft solle man nutzen und die Gespräche intensiv weiterführen.

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Neue Schilder für die Isar

Dienstag, 8. August 2017 20:22

Die neue Beschilderung für die Isar 2017:
Stolz präsentiert Dr. Karl Probst ( 1. Vorsitzender von „Rettet die Isar“) die neuen Hinweisschilder für Bootsfahrer…

[…]

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