
Bei unserem diesjährigen Pressetermin haben wir Ickinger Wehr und den Loisach-Isar-Kanal bei Farchet besichtigt. Wir hatten Pressevertreter der SZ sowie des Isar-Loisachboten dabei und wurden fachkundig von unserem 1. Vorstand Dr. Karl Probst und dem Isarranger Bernhard März geführt.
Ab 1924 wurde die Isar beim Ickinger Wehr großteils für die Wasserkraft abgeleitet. Im Rahmen der Neukonzessionierung der Wasserrechte 1998 und auf Initiative der Isar-Allianz mit Beteiligung des Vereins „Rettet die Isar jetzt“ wurde die Restwasserstrecke renaturiert. Wir haben hier ein zufriedenstellendes Beispiel, wie Ökonomie und Ökologie in einem Kompromiss zusammen finden können. Die Uferverbauungen der Restwasserstrecke wurde entfernt, so dass sich die Isar wieder ihre eigenen Wege bahnen und Kiesbänke aufbauen kann. Und es wurde ein Auenbach angelegt, der für zusätzliche Biodiversität sorgt.
Danach ging es zum Loisach-Isar-Kanal bei Farchet, bei dem das Vorhaben eines Wasserkraftwerks, das schon seit einigen Jahren im Gespräch ist, diskutiert. Wichtig ist uns als Verein, dass der Bau und Betrieb des Kanals – was bisher nicht nicht beschlossen ist – nicht dazu führt, dass bestimmte Wassermengen für das Kraftwerk vertraglich festgeschrieben werden, die wir lieber im ursprünglichen Flussbett der Isar unterhalb des Krüner Wehrs oder der Rissbachableitung fließen sehen würden.





