
Am Samstag, 25.10.2025 haben wir mit einer Gruppe von 26 Personen diejenigen Stellen rund um den Walchensee und Kochelsee besichtigt, die für das Walchenseekraftwerk angepasst und umgebaut worden sind.
Startpunkt der Exkursion war Niedernach am Walchensee. Wir haben uns zu den Veränderungen des Walchensees (Wassermengen, Höhe des Wasserspiegels und wie stark er abgesenkt werden kann, Einzugsgebiet u.a.m.) ausgetauscht und die Absperrung des Walchensees und seine Auswirkung auf die Jachen betrachtet. Anschließend ging es zu Fuß entlang des Entlastungskanals, eine breite Kanaltreppe für das Niedernachkraftwerk in Richtung Alpenbachableitung. Am Tag der Exkursion war der Entlastungskanal gut gefüllt. Wir folgten dem Rissbachkanal bis zur Einmündung des Alpenbachs in die Eibenlaine. Von dort ist das Alpenbachwehr und der anschließend vollständig trockene Bach gut zu sehen. Nach ein paar weiteren Schritten erreichten wir das Ableitungswehr des Alpenbachs in dem auch das Wasser des Rissbachs über einen ca. 7 km langen Stollen eingeleitet wird. Insgesamt wir somit das komplette Wasser des Rissbachs, des Fischbachs und des Albachs von dieser Stelle weg in Richtung Niedernachkraftwerk und letztlich Walchenseekraftwerk geleitet.
Die nächsten Stationen waren das Obernachkraftwerk und der Obernachkanal, über die der Großteil des Isarwassers von Krün, zusammen mit der kompletten Wassermenge des Finzbachs, der Jungfinz und des Kranzbachs in den Walchensee geleitet wird. Wir haben uns in der Gruppe zu Auswirkungen der Ableitungen ausgetauscht und Verbesserungsmöglichkeiten in der Zukunft diskutiert. Es kam auch die vom Verein Ende 2024 initiierte Petition zur Rücküberführung des Walchenseekraftwerks und der anderen Kraftwerke in Bayern in die Hand des Freistaats Bayern zur Sprache.
Als nächstes haben wir das Einleitungsbauwerk zum Walchenseekraftwerk in Urfeld besichtigt und sind anschließend beim Walchenseekraftwerk entlang des Kanals der das genutzte Wasser aus dem Kraftwerk ausleitet bis zur Einleitung in den Kochelsee gegangen. Nach einer Einkehr in Kochel ging es es weiter zur letzten Station der Exkursion, dem Abfluss des Kochelsees. Dieser besteht einerseits aus der ursprünglichen Entwässerung mit der Loisach, andererseits aus einem Ableitungswehr, mit welchem das zusätzliche Wasser, das in den Walchensee übergeleitet wird, bewältigt wird.


















