
Die diesjährige Exkursion zur Besichtigung von Eingriffen in die Isar aufgrund der beiden Wasserkraftwerke Achensee und Walchensee hat ausgewählte Stellen entlang der Isar und am Rissbach in den Blick genommen. Die Exkursion führten wir am 11. und am 18.07.2026 mit insgesamt 30 Teilnehmenden durch.
Startpunkt war die Isar-Geschiebesperre südlich des Sylvensteinspeicher. Wurde der Bau des Sylvenspeichers wegen des Niedrigwassers durch die Ableitungen von der Isar und deren Zuflüsse erforderlich, so dient die Geschiebesperre dem Schutz des Sylvensteinspeichers vor Verlandung. Beide Reaktionsmaßnahmen auf die Niedrigwassersituation in der Isar brachten als Querbauwerke Folgeprobleme bzgl. Durchlässigkeit für Geschiebe und Lebewesen mit sich.
Die nächste Station war das Krüner Wehr, wo der Isar das meiste Wasser entnommen wird und über den Obernachkanal in den Walchensee und von dort in das Walchenseekraftwerk geleitet wird. Danach ging es ein Stück entlang des Obernachkanals zunächst zur Kranzbachableitung in Krün, zum Finbachdücker in Wallgau und zu der Stelle, wo der Obernachkanal in einem Stollen unter dem Krepelschrofen durchgeleitet wird.
Auf der Mautstraße entlang der Isar machten wir einen weiteren Stopp, um einen Eindruck von der Isar unterhalb des Krüner Wehrs zu erlangen und geschützte Arten wie die Deutsche Tamariske oder das Ufer-Reitgras zu entdecken.
Weiter ging es zum Rissbach, das eine Mal zur Rissbachableitung bei der Oswald-Hütte, das andere Mal zum Fischbach nach einer Überquerung des trockenen Rissbachtals, um schließlich in Fall die Exkursion und viele aufschlussreiche Gespräche mit einer Einkehr zu beschließen





