Ableitungen zum Achensee

Rettet die Isar jetzt!

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Die Wassermenge aus dem natürlichen Einzugsgebiet des Achensees mit ca. 105 km2 wäre für einen wirtschaftlichen Betrieb des Achenseekraftwerks nicht ausreichend.

Aus diesem Grund wurden drei Maßnahmen zur Vergrößerung des Einzugsgebietes auf heute ca. 220 km2 umgesetzt:

  • die Ableitung des Ampelsbachs und diverser Zuflüsse und seine Einleitung in den Achensee
  • die Überleitung der Dürrach, des Kesselbachs und des Unteraubachs in den Achensee
  • die Rückleitung der Seeache und ihrer Zuflüsse bis Achenkirchen mittels eines Pumpwerks in den Ampelsbachkanal und damit in den Achensee

Die natürliche Entwässerung des Achensees über die Seeache und die Walchen in die Isar wurde abgesperrt. Stattdessen wird das Wasser des Achensees über einen Stollen zum Achenseekraftwerk abgleitet und letztlich in Jenbach in den Inn eingeleitet.

Wehranlage Amplesbach

An der Wehranlage Ampelsbach, das ist ein Stück nach der Einmündung des Zeigerbaches, wird das Wasser des Ampelsbaches über den Ampelsbachkanal in den Achensee eingeleitet.

Die Gewässer Gröbenbach (auch Zöhrergraben), Heilbach und diverse namenlose Gewässer orographisch links des Ampelsbaches werden zusätzlich eingezogen und über den Ampelsbach in den Achensee eingeleitet.

Pumpwerk Achenkirchen (Ableitung der Seeache)

Alle Gewässer, die zwischen des natürlichen Abflusses des Achensees bis zum Pumpwerk Achenkirchen in die Seeache münden, werden in den Ampelsbachkanal gepumpt und damit zurück in den Achensee eingeleitet.

Einleitungsbauwerk in den Achensee

Sperranlage Bächental (Dürrach)

Sperrbauwerk Kesslbach

Sperrbauwerk Unteraubach

Einleitungsbauwerk in den Achensee

Wasserbuchauszug des Landes Tirol

Wasserbuchauszug: 9/692 Überleitung „DÜRRACH“ in den Achensee

Sperranlage Achensee

Ableitung des Achensees (Einlaufbauwerk)

Das Wasser des Achensees, das natürlicher Weise über die Seeache und die Walchen in die Isar fließt, wird am südlichen Ende des Achesees über einen Stollen nach Jenbach zum Achenseekraftwerk abgeleitet.

Achenseekraftwerk

Einleitung in den Inn

Von dort wird das Wasser in den Inn eingeleitet.

1924 – 1927

  • Bau des Achenseekraftwerks
  • Bau des Stollens zur Ableitung des Achensees zum Achenseekraftwerk in Jenbach
  • Absperrung der natürlichen Entwässerung des Achensees in Achenkirchen

1928 – 1929

  • Ableitung des Ampelsbaches über den Ampelsbachkanal in den Achensee
  • Einleitung der Seeache sowie aller Zuflüsse bis zum Pumpwerk Achenkirchen in den Ampelsbachkanal

1948 – 1951

  • Bau der Sperre Bächental
  • Ableitung der Dürrach in den Achensee
  • Einleitung von Kesselbach und Unteraubach in die Dürrachüberleitung