Exkursion Walchenseekraftwerksystem – Eingriff an Walchen- und Kochelsee am 20.09.2025

Rettet die Isar jetzt!

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Exkursion rund um den Walchensee und Kochelsee (Foto Christian Buchner am 20.09.2025)
  • Der Walchensee selbst unterliegt einem laufenden Wechsel des Pegelstandes. Der Wasserspiegel kann um bis zu 6,6 Meter abgesenkt werden. Durch die Einleitung diverser Bäche in den See hat sich der theoretische Wasseraustausch des gesamten Sees (ca. 1,324 Milliarden m³ Wasser) von ursprünglich knapp 20 Jahren auf jetzt 1,6 bis 1,8 Jahre reduziert. An den Ufern ist klar ersichtlich, wie hoch das Wasser steigen kann; das Maximum wird meist nicht erreicht.
  • Der natürliche Abfluss des Walchensees ist abgesperrt. Die Jachen ist hinter dem Sperrbauwerk komplett trocken. Und auch das Stück zwischen Walchensee und Seeabsperrung ist zwischenzeitlich dicht bewachsen. Damit gehen die im Jahresdurchschnitt 2,2 m³/s Wasser zum Walchenseekraftwerk und der Jachen verloren.
  • Die Überleitung von Rissbach, Fischbach und Alpenbach führen dem Walchensee bringen dem Walchenseekraftwerk weitere 7,6 m³/s im Jahresdurchschnitt, Wasser das der Jahren und der Isar fehlt.
  • Das Niedernachkraftwerk nutzt das Wasser der Rissbach-, Fischbach und Alpenbachüberleitung zur Energiegewinnung, bevor das Wasser im Walchenseekraftwerk erneut energetisch genutzt wird.
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