Sonstige Eingriffe

Rettet die Isar jetzt!

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Die Sylvensteintalsperre wurde als Korrekturmaßnahme des Niedrigwassers der Isar (verursacht durch die Ableitungen zum Walchensee) notwendig (Niedrigwasseraufhöhung). Seit der Durchsetzung der Teilrückleitung der Isar beim Krüner Wehr durch den Verein „Rettet die Isar jetzt!“ spielt der Hochwasserschutz durch die Sylvensteintalsperre eine übergeordnete Rolle. Die Gewinnung von Energie durch das Kraftwerk Sylvenstein ist ein Nebeneffekt der erforderlichen Feinregulierung der Abgabe der Wassermengen des Sylvensteinspeichers.

Mit der Isar-Geschiebesperre vor dem Sylvensteinspeicher soll verhindert werden, dass der Sylvensteinspeicher laufend verlandet und die Mechanismen zur Regulierung des Abflusses des Sylvensteinspeichers gestört werden.

Die Geschiebesperre bringt als es dauerhafte Aufgabe mit sich, dass vor der Sperre laufend Geschiebe ausgebaggert werden muss, damit die Abflüsse durch die Geschiebesperre, die auch als Fischtreppen dienen, erhalten bleiben.

Das Wasser der Rissbachableitung muss auf dem Weg zum Walchensee die Isar queren. Die Querung erfolgt in Form eine Unterleitung, die Düker genannt wird.

Am Ortseingang von Wallgau (von Krün kommend) wird das Isarwasser des Obernachkanals mittels eines Dükers unter die Mittenwalder Straße (B11) durchgeleitet.